Eine Grundfähigkeitsversicherung ist eine Form der Arbeitskraftabsicherung, die dir finanzielle Unterstützung bietet, wenn du bestimmte grundlegende körperliche oder geistige Fähigkeiten verlierst oder stark eingeschränkt bist. Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) konzentriert sie sich auf konkrete Fähigkeiten und nicht auf deine Berufstätigkeit als Ganzes.
Die Versicherung zahlt dir in der Regel eine monatliche Rente, wenn du eine oder mehrere der versicherten Grundfähigkeiten verlierst oder stark eingeschränkt bist.
Typische versicherte Grundfähigkeiten sind:
Einige Versicherer bieten auch Schutz für modernere Fähigkeiten wie die Benutzung eines Smartphones oder das Schreiben an einer PC-Tastatur.
Auch das Autofahren kann Teil der versicherten Fähigkeiten sein.
Bei Abschluss einer Grundfähigkeitsversicherung sollten diverse Punkte beachtet werden, die wir in der Beratung prüfen. Unter anderem sind das:
Der Hauptunterschied zwischen einer Grundfähigkeitsversicherung und einer Berufsunfähigkeitsversicherung liegt im Leistungsauslöser:
Die Grundfähigkeitsversicherung ist oft günstiger und leichter zu bekommen, besonders für Menschen mit Vorerkrankungen oder in Risikoberufen. Allerdings bietet sie in der Regel einen geringeren Schutzumfang als eine BU.
Eine Grundfähigkeitsversicherung kann für dich sinnvoll sein, wenn du in einem Beruf arbeitest, der stark von bestimmten Fähigkeiten abhängt, wenn du selbstständig bist oder wenn du aufgrund von Vorerkrankungen keine BU-Versicherung abschließen kannst.
Bedenke, dass die Grundfähigkeitsversicherung kein vollständiger Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist.
In den meisten Fällen empfehle ich zuerst eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
Die Grundfähigkeitsversicherung kann jedoch eine gute Alternative oder Ergänzung sein, wenn eine BU für dich nicht in Frage kommt oder zu teuer ist.