Viele Mandanten möchten Geld „kurz parken“ – zum Beispiel, weil sie bald eine Immobilie kaufen oder eine größere Ausgabe geplant ist.
Kurzfristig (1–5 Jahre) sind Aktien und ETFs ungeeignet, weil sie im Wert stark schwanken können.
Selbst wenn Aktien langfristig oft gute Renditen bringen – kurzfristig kann der Kurs genau dann unten sein, wenn das Geld gebraucht wird.
Daher: Wer auf das Geld angewiesen ist, sollte kein Schwankungsrisiko eingehen.
Tagesgeld oder Festgeld ist dann oft die beste Lösung – mit überschaubaren, aber sicheren Zinsen.
Wer trotzdem Renditechancen nutzen will, kann das Risiko bewusst aufteilen.
Beispiel: 80 % des Geldes bleiben sicher auf einem Tagesgeldkonto, 20 % werden in einen breit gestreuten Aktien-ETF investiert.
Vorteil: Selbst wenn der ETF stark fällt, ist nur ein kleiner Teil des Gesamtbetrags betroffen.
Beispiel: Bei 20 % Verlust auf den ETF sinkt der Gesamtwert nur um 4 %.
Diese Strategie eignet sich nur, wenn man mit Schwankungen leben kann und sie das geplante Vorhaben nicht gefährden (zum Beispiel einen Immobilienkauf).Produkte mit hohen Abschlusskosten (zum Beispiel Versicherungen, Fonds mit Ausgabeaufschlag) lohnen sich nur langfristig.
Kurzfristig können diese Kosten nicht „aufgeholt“ werden – unterm Strich droht ein Verlust.
Bei kurzfristigem Anlagehorizont zählt Sicherheit.
Wer Rendite will, muss bewusst Risiko eingehen – am besten nur mit einem kleinen Teil des Geldes.
Hohe Kosten vermeiden – sie rechnen sich nur auf lange Sicht.